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Osterhofener Zeitung vom 16.01.2017

Eisrettung mittels Schubboot

Bei einer Übung arbeiten Feuerwehr und Wasserwacht bestens zusammen

 - Den Einsatz von Flachwasser-Schubbooten übten Feuerwehr und Wasserwacht gemeinsam.
Den Einsatz von Flachwasser-Schubbooten übten Feuerwehr und Wasserwacht gemeinsam.

Moos/Forstern. Eine Gemeinschaftsübung zur Eisrettung hat die Freiwillige Feuerwehr Moos am Samstagnachmittag auf einem Kiesweiher bei Forstern ausgerichtet. Neben der FF Moos waren auch die Wehren aus Arbing und Pankofen sowie die Wasserwacht aus Osterhofen, Plattling und Hengersberg beteiligt.

Aufgrund der Wetterlage und zugefrorener Wasserflächen war es notwendig, sich mit der Eisrettung auseinanderzusetzen, um im Ernstfall effektiv handeln zu können. Zudem sollten die neuen Flachwasser-Schubboote, die in Moos, Arbing und Pankofen stationiert sind, zum Einsatz kommen. Die Flachwasser-Schubboote wurden für Fluteinsätze, aber auch zur Eisrettung angeschafft.

 - Die Rettung einer eingebrochenen Person ist gar nicht so einfach, der Rettende muss dabei gesichert werden. - Fotos: Friedberger
Die Rettung einer eingebrochenen Person ist gar nicht so einfach, der Rettende muss dabei gesichert werden. - Fotos: Friedberger

Bei der Übung mit den Booten stellte sich allerdings heraus, dass diese Variante der Eisrettung an ihre Grenzen gerät, wenn die Eisfläche mit Schnee oder Matsch bedeckt und daher zu wenig glatt ist. Geübt wurde außerdem die Rettung mittels Spinebord, Eisretter und Eisrettungsschlitten. Um das Szenario möglichst realitätsnah zu gestalten wurde in der Mitte des Weihers ein Loch geschlagen, in das sich ein Mitglied der Wasserwacht – natürlich im Neoprenanzug – ins Wasser gleiten ließ, um sich retten zu lassen.

In der Besprechung wurde betont, dass bei Unfällen auf dem Eis Laien oft völlig falsch reagieren. Um eine ins Eis eingebrochene Person zu retten , dürfe man keinesfalls zur Unfallstelle hinlaufen. Ein Retter muss zur eigenen Sicherheit die Tragfähigkeit des Eises prüfen und darf sich der eingebrochenen Person nur liegend nähern.

Hervorgehoben wurde, dass Hilfsmittel wie Stange oder Seil nötig seien. Sie sollten immer griffbereit am Ufer sein, wenn sich beispielsweise die Eisstockschützen treffen. Die Übung leitete seitens der Feuerwehr der Mooser Kommandant Martin Rüpl und seitens der Wasserwacht Ramona Brumm. Mit dabei war auch Kreisbrandmeister Jürgen Kainz. Das gegenseitige Kennenlernen war ein erwünschter Nebeneffekt der Übung, die auch zeigte, dass Wasserwacht und Feuerwehren gut zusammenarbeiten, wie Kommandant Rüpl herausstellte. - tf

Artikel aus Osterhofener Zeitung vom 16.01.2017

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