Osterhofener Zeitung vom 01.02.2011
Gaudischwimmen in der eiskalten Donau
Von Gabi Schwarzbözl
Osterhofen/Neuburg. Diese Faschingsgaudi ist mehr ein Kältetest für den Neoprenanzug: Drei Schwimmer der Wasserwacht Osterhofen haben am Samstag bei Europas größtem Winterschwimmen, dem Donauschwimmen in Neuburg, teilgenommen. Stephanie Müller (v.l.), Karsten Wirler und Klaus Eder schreckten vor dem 2,5 Grad kalten Wasser nicht zurück und ließen sich die vier Kilometer lange Strecke in dem Fluss treiben. Umringt waren sie dabei von mehr als 1700 Schwimmern aus sechs Nationen. Die 237 Gruppen von Wasserwacht, DLRG, Feuerwehr, THW, Tauchsportclubs, Bundeswehr und privaten Organisationen stammten aus Deutschland, Frankreich, Polen, Slowenien, Tschechien und Südkorea. Und sie genossen das Donauschwimmen als Faschingsgaudi: Ausstaffiert mit wunderschönen Kostümen und Schwimmkörpern beteiligten sich die Schwimmer an dem rund 45 Minuten dauernden Bad in der kalten Donau.
Verfolgt wurde das Spektakel von rund 10.000 Besuchern. Leider mussten auch heuer wieder 15 Schwimmer wegen Unterkühlung behandelt werden, schildert Karsten Wirler. Die Osterhofener steckten den Sprung ins kalte Wasser aber gut weg: „Man bekommt richtige Glücksgefühle“, schildert er. Genossen haben sich er und seine Osterhofener Kollegen zudem den Becher heiße Brühe, den jeder gleich nach dem Schwimmen bekam. Bei minus fünf Grad Celsius Lufttemperatur freuten sie sich auch über das warme Hallenbad, das sie nach dem kalten Donauwasser genießen durften, ehe die Ehrungen stattfanden. Unterstützt wurden die drei Osterhofener Schwimmer von Andreas Weitl als Fahrer.
- gs/Foto:Weitl
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