Osterhofener Zeitung vom 31.01.2012
Wasserwachtler schwimmen in eiskalter Donau
Vier Mitglieder des Osterhofener Ortsvereins beteiligen sich am Neuburger Donauschwimmen
Osterhofen. Die Wasserwacht Osterhofen hat am vergangenen Samstag mit drei Schwimmern, einer Schwimmerin und einem Betreuer/Fahrer wieder am Neuburger Donauschwimmen teilgenommen. Das Neuburger Donauschwimmen war vor 43 Jahren ursprünglich als Wasserrettungs- übung gedacht. Im Laufe der Jahre hat es sich aber zum Faschingszug entwickelt. Bei diesem Ereignis werden die schönsten und originellsten Gruppen und Kostümierungen ausgezeichnet.
Die Osterhofener Gruppe fuhr morgens um 8 Uhr vom Rettungszentrum los. Wegen der Schneefälle, die vor allem im Kreis Kehlheim stärker waren, dauerte die Anreise etwas länger. Kurz vor 11 Uhr kamen die Wasserwachtler endlich in der Pingus-WW-Arena in Neuburg an, erledigten die Anmeldeformalitäten und stärkten sich mit einer Brotzeit. Im Neuburger Hallenbad konnten sich die Teilnehmer umziehen, im Anschluss daran wurden sie mit Shuttle-Bussen zum Startpunkt befördert.
Der Startschuss für die 1766 Schwimmer fiel um 13 Uhr. Da nicht alle gleichzeitig ins Wasser springen konnte, bekamen die Osterhofener Schwimmer erst gegen 13.15 Uhr die Kälte Donau zu spüren. Kurz vor 14 Uhr erreichte die Gruppe das Ziel, das ein paar Meter nach der Neuburger Donaupromenade lag. Zum ersten Aufwärmen wurde am Ziel eine Suppe in Bechern an die ausgekühlten Schwimmer verteilt. Anschließend ging es knapp 500 Meter zu Fuß zurück in das Neuburger Hallenbad, in dem sich die Schwimmer in den Becken kurz aufwärmten und umzogen. In der Pingus-WW-Arena folgte dann die Siegerehrung. Gegen 16.30 Uhr ging es wieder nach Hause.
Einige Zahlen zum Donauschwimmen: Teilgenommen haben 1766 Schwimmer, 462 Frauen und 1304 Männer. Es waren 230 Gruppen wie Wasserwacht, DLRG, Feuerwehr, THW, Tauchsportclubs, Bundeswehr sowie private Institutionen vertreten. Die Schwimmer kamen aus 171 Städten und Gemeinden aus Deutschland, Slowenien und Frankreich. Die weiteste Anreise innerhalb Deutschlands hatten zwei Schwimmer der Berufsfeuerwehr Flensburg. Die Wassertemperatur der Donau betrug drei Grad Celsius, die Lufttemperatur vier Grad. Die Schwimmstrecke war vier Kilometer lang, die Schwimmer waren 36 Minuten im Wasser. Vom Ufer aus sahen über 10 000 Zuschauer zu. - oz
Artikel aus Osterhofener Zeitung vom 31.01.2012
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